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Geschichte

Ein kurzer Blick in die Geschichte

In Schlanstedt gab es ehemals zwei Feldbahnbetriebe. Als im Jahre 1839 die Zuckerfabrik Schlanstedt ihren Betrieb aufnahm, wurde um 1860 eine Feldbahn link (Rimpau-Bahn) zum Transport der Güter errichtet. Sie führte von Schlanstedt auf die Felder in Richtung des Vorwerks Neudamm und hatte eine Länge von etwa 7 km. Auf dieser Bahn wurden die Wagen von Pferden befördert. Lokomotiven sind auf dieser Feldbahn nie zum Einsatz gekommen. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges wurde die Zuckerfabrik stillgelegt und die Feldbahn vollständig demontiert.
Nach der Gründung der Saatzuchtfirma Strube im Jahre 1879, entstand ab 1915 eine weitere Feldbahn link (Strube-Bahn) zum Bahnhof Eilenstedt an der Bahnstrecke von Nienhagen nach Jerxheim. Diese Feldbahn hatte eine Gesamtlänge von 3,9 km.
Im Verlauf der Strecke wurde auch die Rimpau-Bahn niveaugleich gekreuzt. Ebenfalls erfolgte kurz vor dem Bahnhof Eilenstedt die schranken-gesicherte Kreuzung des Staats-bahngleises. Anfangs kamen Dampflokomotiven auf der Strecke zum Einsatz.
Insgesamt waren drei Loks vorhanden. Ab 1939 wurde der Verkehr mit einer Diesellok bewältigt. Eine Dampflok ("Kaffeekessel" genannt) blieb aber bis zum Ende der Bahn als Reserve erhalten. Durch Verlagerung der Transporte auf die Straße wurde die Strube-Bahn zum Ende der 1960-er Jahre stillgelegt und abgebaut.

feldbahn schlanstedt

Die Grafik wurde der Broschüre "Feldbahnen der Region, Teil 1" entnommen, welche vom Heimatverein St. Martinius e.V. im Jahr 2000 herausgegeben wurde.